Woot-Shops: SmileAndBuy als Vorbote für Video-Shopping

Die klassischen Teleshopping-Sender leben davon, im Fernsehen Impuls-Käufe durch Bewegtbilder auszulösen. Auch im Internet halten Teleshops an diesem Verkaufsansatz fest (s. "Wie Tele-Shops im Web auf Live-Shopping setzen").

Vor diesem Hintergrund wirkt es fast schon ein wenig kurios, dass derzeit kaum einer der knapp 40 Live-Shopping-Dienste aus Deutschland auf Video-Inhalte setzt. Immerhin: Erste Video-Experimente wagt bereits SmileAndBuy.

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Der Live-Shop zeigt bei seinen DVD-Schnäppchen offizielle Hersteller-Videos. Ähnliche Wege geht bereits Shopping-Dienst FuehlDichWohl, der offizielle Werbeclips in Aktionen einbindet.

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Um Schnäppchen im Live-Shopping emotionaler zu präsentieren, braucht es langfristig aber wohl neue Video-Verkaufsansätze.

Spannend ist vor diesem Hintergrund ein aktuelles Video-Interview, in dem Preisbock-Boss Christian Grötsch ein wenig über seine Zukunftspläne plaudert (ab Min. 02'14):

"Prinzipiell ist alles geplant, was die Seite lebhafter macht und die Interaktion der Nutzer untereinander erhöht."

Bewegtbilder wären in jedem Fall ein interessanter Verkaufsansatz, um Live-Shopping im Internet noch eine Spur dynamischer zu gestalten. Vielleicht überrascht uns Preisbock ja bald mit eigenem Video-Content?

Passend dazu:

Pflichtlektüre: "Building a Video Commerce Strategy"

"Does online video work for E-Commerce?", überlegt das US-amerikanische Video Commerce Consortium. Und liefert im lesenswerten Whitepaper "Building an effective Video Commerce Strategy" gleich die passende Antwort (PDF):

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"Of all media used in e-commerce today, video is the most engaging. No other media is able to draw in the consumer, tell a story, build credibility, showcase products and share knowledge in such a compelling, realistic way."

Seine These untermauert die US-Initiative (Mitglieder u.a. Microsoft, Adobe & eBay) mit beeindruckenden Zahlen ausgewählter Case Studies.

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Eine Pflichtlektüre ist das Whitepaper aber nicht nur, weil Händler interessante Details zu möglichen Video-Verkaufsansätzen im Online-Handel erfahren.

Das PDF liefert Händlern zu einzelnen Verkaufskonzepten wie Produktvideos auch konkrete Handlungsempfehlungen:

"It costs the same to create a video that sells zero products as it does to produce a video that sells a million products. Therefore, you need to apply online video strategically. Smart marketers apply limited video production resources to top-selling, high high-margin products first."

(via)

Passend dazu:

Video-Widgets: Qoof zeigt Shop-Betreibern die Richtung auf

Dezentrale Multimedia-Shopkonzepte und Video-Widgets sind sicherlich mit die spannendsten Verkaufsansätze im Video-Commerce.

Wie Online-Händler ihre Produkte einmal über Bewegtbilder auf externen (Shopping-)Seiten bewerben könnten, zeigt in Ansätzen bereits Qoof.

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Der Affiliate-Dienst hat kürzlich seine Video-Widgets um so genannte DRTV-Overlays angereichert. Nutzer können nun direkt im Clip weitere Produktinfos oder Fotos anfordern, ohne dafür einen Shop besuchen zu müssen.

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Spannend wäre nun, wenn Qoof künftig auch eine direkte Bestellmöglichkeit im Video-Widget bieten würde. Erste Gehversuche gibt es hier ja bereits.

Passend dazu:

Blickfang: Oakley lässt im Shop durch virtuelle Brillen blicken

Ein Shopping-Erlebnis der ungewöhnlichen Art bietet Kultmarke Oakley in einem virtuellen Sonnenbrillen-Showroom:

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"Oakley boasts an internally designed lens widget that puts shoppers behind the lenses of its eyewear. The feature enables shoppers to change tints on various models of glasses and see what the world looks like through each lens and how it compares to the naked eye."

Mit dem interaktiven Linsenblick will der Händler seinen Kunden ein möglichst realistisches Shopping-Vergnügen ermöglichen:

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"Online shoppers often miss the tactile qualities of in-store shopping, like knowing the overall feel of a product. These are tough challenges for any retailer to duplicate, but the Oakley site’s Lens Tints feature helps customers bridge that gap."

Neben dem Linsen-Feature bietet Oakley im Online-Shop auch Image-Videos mit Promi-Testimonials und Mass Customization.

Passend dazu:

Prunkvoll: Converse punktet als Pop-Star unter Schuh-Shops

Im Online-Modehandel versäumen noch viele Anbieter, ihre Kollektionen auch im Web inspirierend zu präsentieren (vgl. PDF-Studie "Mode-Unternehmen verschlafen digitale Trends").

Dass sich selbst für so profane Accessoires wie Schuhe eindrucksvolle Erlebniswelten für Online-Shopper schaffen lassen, beweist die deutsche Marken-Website von Kult-Sneaker Converse:

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"Zentrum der neuen Webseite ist ein flash-basierter Showroom, in dem User über einen Produkt-Finder innerhalb der vollständigen Produktpalette in aller Ruhe stöbern können. Zudem kommuniziert ein Avatar direkt mit dem User."

Mit seinen pfiffigen Shopping-Services ist Converse quasi der Pop-Star unter den Schuh-Sites. So werden Accessoires auch in ansprechenden Produktreihen präsentiert, die an den Verkaufsansatz von BrowseGoods erinnern.

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Besonders gelungen ist auch wie Converse aktuelle (Offlline)-Kampagnen im Web um interaktive Zusatzfeatures anreichert und damit ein emotionales Shopping-Erlebnis schafft.

Einziges Manko: Wer online kaufen will, wird mit einem Store-Locator vertröstet. Besser macht es bereits der der US-Shop, der eine direkte Bestellmöglichkeit bietet.

Passend dazu:

Shop-TV: Bei Neckermann sorgt die Community für Videos

Geschickt versucht Neckermann, den Mitgliedern seiner jungen Kunden-Community nLounge Produkte aus dem Online-Katalog über Video-Clips schmackhaft zu machen:

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"User finden auf der nLounge alle Multimedia-Inhalte des Unternehmens: beispielsweise Produktpräsentationen aus dem Online-Shop sowie Imagefilme und Reportagen rund um neckermann.de. Diese können in die individuellen Profile und Lifestyle-Listen übernommen und mit persönlichen Videos und Fotos ergänzt werden."

Spannend ist der Ansatz im Hinblick darauf, dass Neckermann auch in nutzergenerierten Videos der Community-Mitglieder eigene Produkte bewirbt (vgl. "Neckie Pleo bekommt sein erstes Fresschen").

Der Video-Verkaufsansatz in Neckermanns nLounge erinnert damit ein wenig an die Videoclips von American Eagle, wo ebenfalls passende Produkte direkt beim Video-Player zu sehen sind.

Passend dazu:

Schwermütig: Loeffler Randall emotionalisiert Herbstmode

Einen ganz eigenen Charme versprüht die Website von Loeffler Randall, auf die uns heute Fashion-Blog Cool Outfit aufmerksam macht.

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Die Nobel-Marke inszeniert ihre aktuelle Herbst-Kollektion in einem mutigen Mix aus Minimalismus und Melancholie. Im Mittelpunkt der in schlichtem weiß gehaltenen Website steht lediglich eine Slideshow, die von schwermütiger Musik passend untermalt wird ("Fleetwood Mac").

Es ist schon erstaunlich, dasss Loeffler Randall mit so spartanisch eingesetzten Stil-Elementen seine Mode im Web derart emotional präsentieren kann.

Es wirkt daher fast ein wenig tragisch, dass sich das Shopping-Vergnügen auf plumpe PDF-Kataloge begrenzt. Online erhältlich sind die Luxus-Kleidchen nämlich nur in Reseller-Shops.

Passend dazu:

Shop-TV: Cyberport adressiert Notebook-Schöngeister

Produktvideos einmal anders: Seit gut einem Jahr unterhält Elektro-Shop Cyberport seine Kunden mit kurzweiligen Videoclips. Auch die neueste Ausgabe des hauseigenen "Cyberbloc-TV" ist wieder einmal einen Klick wert.

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Besonders gelungen ist, wie Cyberport das an sich eher dröge Genre 'Produktvideos' mit einer gehörigen Portion Formulierungslust und Ironie anreichert.

So richtet sich die aktuelle Ausgabe vornehmlich an "Notebook-Schöngeister". Und zum Blog-Geburtstag zeigt sich Cyberbloc-TV schon einmal fassungslos ("Wir existieren noch, wer hätte das gedacht?").

Passend dazu:

Success in Motion: Levi's steigert Umsatz mit Rich-Media

Jeans-Kultmarke Levi's zeigt im Web eindrucksvoll, wie sich mit Video-Clips und Rich-Media-Inhalten ein emotionales Online-Einkaufserlebnis für Kunden schaffen lässt:

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"Shoppers can click to view all styles of blue jeans, for example, then sort them by boot cut and low-waist styles, then mouse over images to zoom into details and click to view models from the front, side and rear."

Noch eindrucksvoller als der US-Shop wirkt der deutsche Web-Auftritt von Levi's. Denn neben den angesprochenen Zoom-Funktionen und 360-Grad-Ansichten lassen weitere spannende Shopping-Services kaum Wünsche offen.

So gibt es einen Style-Editor ("Schaff dir deinen eigenen Look"), der deutliche Erinnerungen an Smatch weckt. Making-Ofs von Photo-Shootings vermitteln Shopbesuchern zudem exklusive Einblicke.

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Nach Angaben von Levi's helfen die opulenten Rich-Media-Welten kräftig dabei, die Online-Umsätze zu steigern:

"We’re seeing about 40% more people putting products in shopping carts, and a 19% increase in conversions of carted products to purchases."

Passend dazu:

Klicktipp: Mehr Erfolg durch bessere Video-Thumbnails

Worauf Online-Händler bei der Wahl ihrer Thumbnails achten sollten, erklärt VideoRetailer.org in einer feinen Checkliste:

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"Video thumbnails are everywhere. Most eCommerce sites will not autoplay videos on their pages to avoid distractions in the shopping process. A static thumbnail is the first impression that counts. Will the user click or not, that is the question."

VideoRetailer zeigt an ausgewählten Video-Beispielen auf, welche Thumbnails sich für Produkvideos und Branding-Clips am besten eignen.

Passend dazu:

CaptchaAd: Video-Shopping-Widgets in der Frühphase

"Wann kommen die Video-Affiliates?", fragen sich hierzulande die Shopping-Experten. Und in der Tat mangelt es in Deutschland noch an intelligenten Video-Vertriebslösungen nach US-amerikanischem Vorbild.

Einen interessanten Ansatz verfolgt nun das Kölner Start-Up CaptchaAd. Über den gleichnamigen Service können Händler ihre Produkte über Video-Clips in Kommentarfunktionen bewerben:

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"Statt unleserlicher Zahlenfolgen müssen Nutzer bei Seiten, die CaptchaAd einsetzen, konkrete Antworten zu einem beworbenen Produkt eingeben - beispielsweise den Preis."

Weil sich Nutzer bei den Captcha-Anzeigen intensiv mit einer Marke beschäftigen müssen ("Wie lautet der Hersteller?"), dürfte durchaus die Awareness steigen.

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Spannend wäre nun noch, wenn CaptchaAd künftig auch einen Widget-Ansatz verfolgen würde. Dann könnten Händler ihr Sortiment nicht nur in Captchas bewerben ("Weiter zu Otto.de"), sondern auch direkt im Clip verkaufen.

Passend dazu:

Produktvideos: Medion lässt Moderatoren außen vor

Moderierte Produktvideos halten zunehmend Einzug in deutsche Online-Shops. Viele Web-Händler orientieren sich dabei am klassischen Tele-Shopping und lassen Moderatoren die Produkte präsentieren.

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Einen etwas anderen Weg schlägt nun Medion ein (via Mail). Zwar setzt der Elektro-Händler ebenfalls auf moderierte Produktvideos in seinem Online-Shop.

Bei den von twive!-Sponsor Targa.TV produzierten Clips beschreibt aber ein Sprecher die Produkte aus dem Off, ein Moderator ist daher nicht zu sehen.

Passend dazu:

twive! today: YouTube erweitert den ECommerce-Marktplatz

Und wieder einmal liefert YouTube unsere Nachricht des Tages: Im Zuge der neuen Marktplatz-Aktivitäten können Online-Händler ihren Shop nun auch über Video-Anzeigen promoten:

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"YouTube Sponsored Videos is a self-serve advertising platform that will allow you to promote your video to the audience you are interested in. When people use YouTube to search for videos, YouTube will display the most relevant, compelling videos alongside the search results. These videos are clearly labeled as "sponsored videos" and are priced on a cost-per-click basis."

Die 'Sponsored Videos' sind allein vor dem Hintergrund interessant, dass YouTube-Nutzer besonders kauffreudige Online-Shopper sind. Und Online-Händler können im Prinzip Video-Marketing betreiben, ohne dafür groß in Werbematerial zu investieren.

Stattdessen lassen sich beim Video-Marketing einfach die Clips einsetzen, die Shopbetreiber ohnehin bereits auf YouTube zeigen. Beispiele dafür gibt es ja inzwischen zu Genüge.

Passend dazu:

Shop by Outfit: JCPenney wandelt auf KnickerPickers Spuren

Dessous-Händler KnickerPicker setzt seine Spitzenwäsche schon einmal an leichtbekleideten 3D-Models virtuell in Szene. Ein ähnliches Shopping-Erlebnis bietet JCPenny (F/D):

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"Auf der Website ist alles belebt. Während das Model in der Bildmitte direkt auf Shopbesucher zuläuft, laden bereits die Mini-Models in den kleinen Bildern am Seitenrand zum weiteren Stöbern ein."

Die Rich-Media-Anwendung 'Shop By Oufit' gibt es im JCPenny-Shop derzeit nur bei Damenmode. Im Online-Shop von Mode-Label Martin+Osa sind dagegen auch männliche Models zu sehen.

Passend dazu:

Shop-Schau: Wie Händler mit YouTube-Clips experimentieren

Viele Shopsysteme können derzeit mit der Nachfrage nach optisch originelleren Shopping-Erlebnissen nicht Schritt halten. ECommerce-Experten raten Händlern daher, Kunden über YouTube-Videos visuelle Mehrwerte zu bieten:

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"Wenn Online-Händler in ihrem Shop ein themenrelevantes Video einbinden, bekommen sie interessanten Content und brauchen sich um das Hosten des Videomaterials nicht zu kümmern."

Folgende Online-Händler versuchen bereits, über YouTube-Clips ihren Kunden ein emotionaleres Einkaufserlebnis zu bieten:

YouTube-Content ist sicher nur ein Ansatz, den eigenen Shop mit Bewegtbildern aufzupeppen. Welche Online-Händler in ihren Shops moderierte Produktvideos einsetzen, hatten wir vergangene Woche zusammen gefasst.

Passend dazu: